Die Armbanduhr mit großem Ziffernblatt über 40mm - stylisch oder protzig?

Kilian Thullen

Die Armbanduhr - ein Klassiker unter den Accessoires

Die Armbanduhr ist ein absoluter Klassiker unter den Accessoires. Um Zeit zu erfassen oder auch als reine Dekoration ziert sie seit mehr als einem Jahrhundert die Handgelenke vieler Menschen. Heute gibt es sie in vielen verschiedenen Varianten, natürlich auch mit großem Ziffernblatt. Aber das war natürlich nicht immer der Fall, denn die Armbanduhr ist gerade einmal knapp zwei Jahrhunderte alt.


Die Geschichte der Armbanduhr

Zeit zu messen ist seit mehreren Jahrtausenden ein dringendes Bedürfnis der Menschen. Vor diesem Hintergrund erfanden die alten Ägypter vor rund 5.000 Jahren die Sonnenuhr, die aber natürlich an das Sonnenlicht gebunden war und somit nur tagsüber die Zeit messen konnte. Dennoch war diese Erfindung der Startschuss von verschiedenen Instrumenten zur Erfassung der Zeit, welche in den folgenden Jahrtausenden noch viele weitere Hilfsmittel hervorbrachte.

 

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Ein besonderes Jahr in der Geschichte der Armbanduhr ist das Jahr 1812, in dem die erste Person in der Menschheitsgeschichte eine Uhr um den Arm trug. Es handelte sich um die Schwester Napoleons, die den Wunsch äußerte, die Uhr nicht um den Hals tragen zu müssen, wie es zu dieser Zeit für Frauen eigentlich üblich war. Männer hingegen waren zumeist mit der klassischen Taschenuhr ausgestattet, die sie an einer Kette befestigt in der Westen- oder der Hosentasche trugen. Somit stellt die Fertigung für die Schwester Napoleons in gewisser Weise einen Bruch in der Geschichte der Uhren dar. Dennoch war die Armbanduhr in den folgenden Jahrzehnten nur vereinzelt zu sehen und erfreute sich erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts größerer Beliebtheit, als auch die Herren damit begannen, die Uhrzeit vom Handgelenk ablesen zu wollen.

Seinen Ursprung hat dieser Trend in der Luftfahrt, denn die Armbanduhr wurde zunächst überwiegend von Piloten getragen. Diese äußerten den Wunsch, beim Fliegen beide Hände benutzen zu können und trotzdem die Uhrzeit im Blick zu behalten, was mit Taschenuhren nicht möglich war. Deshalb spricht man auch heute noch von Fliegeruhren, wenn sie einem gewissen Design entsprechen, das zu dieser Zeit üblich war.

Erst gegen Ende der 1920er-Jahre wurde die Armbanduhr populärer, da einige große Uhrenhersteller eine Menge Potential in diesen Produkten sahen. Mit öffentlichkeitswirksamer Werbung begann der Siegeszug der Armbanduhr, der in den folgenden Jahren die Taschenuhr nach und nach verschwinden ließ. Die Gestaltung der Uhren war damals jedoch anders, als man sie heute kennt. Die Uhren waren eher zierlich und schlicht gehalten, die Armbanduhr mit großem Ziffernblatt über 40mm war damals unüblich.


Verschiedene Materialien einer Uhr

Mit steigender Beliebtheit entwickelte sich die Uhr vom reinen Hilfsmittel zu einem Mode-Accessoire, was die Hersteller dazu veranlasste, mit Design und Material zu experimentieren. Die klassische Armbanduhr in den 1920er-Jahren bestand vollständig aus Metall. Andere Werkstoffe, wie zum Beispiel Leder, etablierten sich erst Jahrzehnte später. 

Hier sind der Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt, was uns dazu brachte, auch aus unserem Lieblingswerkstoff Holz eine Kollektion von Uhren zu fertigen. Wir kombinieren dabei ein Ziffernblatt aus Walnussholz mit Armbändern aus echtem Rindsleder, was unsere Verbindung zur Natur zum Ausdruck bringen soll. Die von Hand gefertigten Produkte entsprechen höchsten Qualitätsmaßstäben und überzeugen durch schlichte Eleganz. Doch nicht nur das Material kann ein Alleinstellungsmerkmal einer Uhr sein, auch die Größe von Uhren kann variieren.

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Die Armbanduhr mit großem Ziffernblatt über 40mm 

Eine Variante, die in den letzten Jahren immer populärer wird, ist die Armbanduhr mit großem Ziffernblatt über 40mm. Diese Modelle haben den Vorteil, dass sie durch ihre Größe sehr übersichtlich sind. Außerdem können verschiedene Anzeigen auf dem Ziffernblatt einer solchen Uhr ihren Platz finden, die bei kleineren Varianten nicht untergebracht werden können. Das sind zweifelsohne Vorteile der großen Uhren, gegenüber der klassischen Variante mit 40mm.

Dennoch können diese Modelle oftmals zu mächtig wirken, wenn sie von Personen mit schmalen Handgelenken getragen werden. In diesem Fall sollte man eher zu einer Uhr mit  kleinerem Ziffernblatt greifen, das sich harmonischer in das Gesamtbild einfügt. Zudem wirken kleine Uhren häufig eleganter. Eine Armbanduhr mit großem Ziffernblatt über 40mm kann gelegentlich etwas pompös anmuten, wenn sie nicht dem Stil der Person, die sie trägt, entspricht. Deshalb sollte man in jedem Fall eine Uhr wählen, die zur Ästhetik der sonstigen Kleidung und des Schmucks passt. 



Da auch wir uns dieser Problematik bewusst sind, haben die Uhren unserer neuen Kollektion ein 40mm-Ziffernblatt. Diese Größe ist universell und kann von jedem Menschen getragen werden.






Kilian Thullen
Visionär
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