10 Wege für eine bessere Umwelt

18.02.2019
Romana Janeckova

Wie lebe ich nachhaltig? Die Umwelt, in der wir leben, wird heutzutage oft als gefährdet bezeichnet. Aus diesem Grund werden Nachhaltigkeit, also nachhaltige Produkte oder ein nachhaltiger Lebensstil, als wichtiges Thema beworben. Dies zieht sich durch verschiedene Bereiche des Alltags. Mahlzeiten, Einkaufen, Konsum oder wie man von einem Ort zum anderen kommt können nachhaltig gestaltet werden. Oft ist dies unteranderem eine Preisfrage, jedoch gibt es viele Möglichkeiten nachhaltig und umweltbewusst zu handeln, ohne viel Kostenaufwand.

Jeder kann einen Beitrag dazu leisten die Umwelt ein wenig zu verbessern. Diese Entscheidungen sind oft nicht einfach, da die Umwelt bei vielen Entscheidungen oft nicht an erster Stelle oder wichtigster Faktor steht.

Der Begriff der Nachhaltigkeit beinhaltet, dass wir natürliche Ressourcen so lange nutzen können, wie sie sich selbst erholen können. Eine übermäßige Nutzung verhindert den Erhalt dieser Ressourcen. Der Earth Overshoot Day ist der Tag, an dem die natürlichen Ressourcen für das jeweilige Jahr aufgebraucht ist. Dieser Tag war im Jahr 1970 im Dezember, 2018 war dieser Tag Anfang August. Dieser Tag kann rechnerisch ermittelt werden. Es ist erschreckend, dass dieser Tag immer früher im Jahr prognostiziert wird. Die verbleibende Zeit des Jahres nach diesem Tag werden Ressourcen auf Kosten der Natur genutzt. Aus diesem Grund muss nachhaltiger Konsum immer mehr gefördert werden.

Im Folgenden werden 10 Wege adressiert, die jeder beachten kann um einen Betrag für eine bessere Umwelt zu leisten. Jede Mühe ist ein weiterer Schritt in eine bessere Zukunft.

1. Fahre Kurzstrecken mit dem Fahrrad

Heutzutage sind in vielen Haushalten ein bis zwei Autos vorhanden. Dies verleitet oft zur Bequemlichkeit dieses auch für kurze Distanzen zu verwenden. Selbst eine Fahrt mit dem Bus ist aufgrund des Co2 Ausstoßes nicht besonders nachhaltig. Es ist empfehlenswert für kleinere Strecken das Fahrrad zu nutzen. Es ist nicht nur umweltfreundlich, sonders es hält auch fit und gesund.

2. Benutze das umweltfreundlichste Verkehrsmittel für deinen Reisezweck

Das Fahrrad ist nur für kurze Strecken geeignet, es sei denn man macht einen Ausflug. Alternativ gibt es diverse öffentliche Verkehrsmittel wie Bus, Bahn, Fernbusse, Flugzeuge oder die moderne Variante einer Fahrgemeinschaft über Portale wie blablacar. Gerade für Strecken wie Hamburg-München nutzen viele die Möglichkeit von Kurzstreckenflügen. Jedoch haben Flugzeuge einen sehr hohen Co2 Ausstoß. Aus dieser Perspektive ist es nicht ratsam das Flugzeug für eine solche Strecke zu nutzen. Besser wären eine Bahnfahrt oder eine Fahrgemeinschaft mit dem Auto.

3. Verwende die richtigen Mülleimer

Obwohl an jeder zweiten Ecke Mülleimer verteilt sind, kommen wir oft in die Versuchung alles im gleichen Behälter zu entsorgen. Vor allem an öffentlichen Orten werden Mülleimer oft nicht richtig genutzt. Der Müll landet daneben oder wird falsch sortiert und landet im falschen Müll Behälter. Jeder Abfall wird anders verwertet. Manches wird verbrannt, anderes wird kompostiert. Für Elektrogeräte oder Batterien gibt bspw. den Sondermüll, diese sind oft chemisch oder metallisch und müssen anders als der Rest klassifiziert werden. Abfall, der nicht von der Natur zersetzt werden kann ist immer problematisch, daher ist der erste wichtige Schritt nichts zu verschwenden und den Müll sachgerecht zu entsorgen.

4. Qualität statt Quantität

Es ist immer wichtig darüber nachzudenken, was man einkauft, wo es herkommt und wie es hergestellt wurde. Der Kauf eines umweltfreundlichen und nachhaltigen produzierten Produkts leistet einen positiven Beitrag für die Umwelt. Besonders beim Fleisch sollte darauf geachtet werden, dass es nicht von Massentierhaltung stammt oder nur Biofleisch ist. Obwohl diese Produkte manchmal teurer sind als nicht nachhaltig produzierte Ware, ist dessen Qualität hochwertig. Bei diesen Produkten kannst Du dir sicher sein, dass jemand wirklich über ihre Herstellung nachgedacht hat. Die paar Cents, die Bioprodukte teuer sind als andere, sollte es dir wert sein. Diese Produkte sind nicht nur besser für dich, sondern auch für deine Umwelt.

5. Regionale und Saisonale Produkte

Wenn man in den Supermarkt geht, ist heutzutage alles zu finden. Lebensmittel haben keine Saison mehr. Sie können importiert oder in künstlichem Klima hergestellt werden. Wenn regionale und saisonale Produkte gekauft werden ist der Herkunftsort unmittelbar in der Nähe und die Kosten für Transport bzw. Import sind sehr gering oder nicht vorhanden. Außerdem werden durch die verkürzten Transportwege weniger Emissionen in die Luft ausgestoßen. So werden regionale Bauern unterstützt und die Luft weniger belastet. Dies ist ein weiterer Schritt für die Verbesserung der Umwelt.

6. Plastik kann mehrfach verwendet werden

Als Konsumenten sind wir so sehr daran gewöhnt alles kaufen zu können. Alles ist im Überfluss vorhanden. Oft denkt man gar nicht darüber nach wie schädlich die Plastikverpackungen oder -tüten sind. Sie werden verwendet und entsorgt, oft aus Bequemlichkeit. Dabei können sie oft mehr als nur einmal verwendet werden. Gerade Behälter mit Deckel oder Tüten sind mehr als nur einmal zu gebrauchen. Deshalb denkt daran: Plastik ist robust und kann deswegen öfter verwendet werden! Alterativ gibt es diese Produkte auch immer in einer umweltfreundlichen Version, die auch erschwinglich ist und nicht zu vergessen ist.

7. Bringe deine eigene Tüte

Seit 2018 werden nur noch selten Plastiktüten kostenfrei von den Geschäften herausgegeben. Diese müssen nun gekauft werden. Alternativ bieten viele Geschäfte, wie REWE, Papiertüten zum Erwerb an. Eine noch bessere Alternative ist es einen Stoffbeutel zu kaufen. Diese halten über mehrere Jahre und sind in verschiedenen Größen zu finden. Es ist immer praktisch einen dabei zu haben. Sie lassen sich gut kleinmachen und sind zudem auch noch robust. Ein Stoffbeutel ist die umweltfreundliche Tüte, die sie verwenden können. Außerdem ist strapazierfähiger als Plastik oder Papier.

8. Benutze Glas statt Plastik

Im Supermarkt findet man alles in Plastik eingepackt. Versuche doch mal wieder wie früher die Joghurtgläser statt Bechern oder Eimern zu kaufen. Sie sind umweltfreundlicher und wiederverwendbar. Außerdem sind sie bei der Entsorgung umweltschonender. Dies gilt auch für viele andere Produkte wie Milch oder Saft. Falls Du etwas ganz Neues versuchen willst, gehe doch mal in einen Laden, bei dem die Lebensmittel selbst abgefüllt werden können. So hat man weniger Reste, da Du die Lebensmittel in genau der richtigen Menge kaufen kannst. Weiterhin wird überhaupt keine Verpackung benötigt, da Du deine eigenen Behälter von zuhause mitbringen darfst. Diese Läden sind oft in Großstädten zu finden.

9. Setze auf erneuerbare Energie

Strom ist heutzutage ein selbstverständliches Gut in Deutschland. Mit der Technologie für erneuerbarer Energie sind Stromquellen wie Wind oder die Sonne gemeint. Wenn Du ein Haus baust oder hast, solltest Du berücksichtigen, dass Solarenergie eine interessante Alternative und auch Zusatz für den regulären Strom ist. Mithilfe dieser neuen Quelle kannst Du nicht nur Geld sparen, sondern auch die Natur als natürliche Stromquelle verwenden.

10. Strom sparen im Haushalt

Versuche doch mal die Umwelt zu schonen indem Du deinen Stromverbrauch senkst. In vielen Haushalten werden Geräte oft gar nicht abgeschaltet, auch nicht nachts. Das führt zu einem erhöhten Stromverbrauch. Achte darauf Mehrfachstecker und andere Geräte auszustecken oder abzuschalten. Da freut sich nicht nur die Umwelt, sondern auch dein Portemonnaie. Spezifische Tipps um Strom im Haushalt zu sparen findest Du unter www.be-smergy.de. Hier dreht sich alles um Smart Energy und wie Du Strom sparen kannst.

 

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