Tipps für eure DIY-Vintagehochzeit

24.08.2018
Constanze Diekmann

DIY, die Abkürzung für Do-it-yourself, was übersetzt „Selbermachen“ bedeutet ist ein großer Trend, der auch vor Hochzeiten nicht Halt macht. Oder der sich auch gerade bei einem so besonderen und meist einmaligen Ereignis wie einer Hochzeit besonderer Beliebtheit erfreut. Denn mit selber gebastelten Dingen könnt ihr eurem Hochzeitstag eine besondere und individuelle Note verleihen. Dabei gilt, dass DIY in vielen Fällen kostengünstiger ist. Ihr solltet aber auch Bedenken, dass es euch im Gegenzug viel Zeiteinsatz kosten kann. Das gilt besonders bei Dingen, die ihr in vielfacher Ausführung für die Hochzeit braucht, wie zum Beispiel die Einladungskarten. Deshalb solltet ihr unbedingt Spaß am Selbermachen haben, wenn ihr eine DIY-Hochzeit plant. Zwingt euch nicht zu basteln nur weil es gerade in ist, es gibt auch andere Alternativen um eure Hochzeit mit einer individuellen Note zu versehen.

DIY-Vintagehochzeit mit Plan

Wenn ihr also die Frage: „Habt ihr Freude am Selbermachen?“ mit Ja beantwortet habt, dann könnt ihr mit Plan an die Gestaltung eurer DIY-Vintagehochzeit herangehen. Wichtig ist zuallererst ein Konzept für eure Hochzeit zu erstellen. Wenn ihr das Thema Vintage auswählt, habt ihr schon einen ersten Schritt dazu gemacht. Weitere Festlegungen wie Farben, Materialien, besondere Gegenstände, welche eine Rolle spielen sollen, konkretisieren dann euer Konzept. Besonders schön ist es, wenn ihr eure Eigenheiten oder Besonderheiten als Paar, wie Hobbies oder die Kennenlerngeschichte, mit einfließen lasst. Das Konzept macht es euch leichter, während der Vorbereitungszeit den roten Faden nicht zu verlieren und ihr könnt viel leichter die passenden DIY-Projekte auswählen.


DIY-Hochzeit bedeutet auch nicht, dass ihr alles komplett selber machen müsst. Ihr könnt alles oder auch nur einzelne Teile Selbermachen oder auch nicht, ganz nach eurem Geschmack und eurer verfügbaren Zeit. Gute Projekte zum Selbermachen sind Dinge, die ihr in nur einer Ausfertigung benötigt, wie den Tischplan oder die Ringkissen. Die Papeterie, die ihr in vielfacher Anzahl benötigt erfordert dahingegen zum Beispiel sehr viel Zeitaufwand und es kann günstiger sein, hier auf gekaufte Produkte zurückzugreifen.


Bei der Planung und Auswahl bietet es sich an, beim Zeitplan die DIY-Projekte in die Kategorien „muss“ und „optional“ einzuteilen. Wenn am Ende noch Zeitpuffer bis zur Hochzeit übrig ist, dann können die optionalen Projekte oder ein Teil davon umgesetzt werden. Ich empfehle außerdem bei Dingen, die ihr in vielfacher Ausfertigung basteln wollt, immer zuerst einen Prototyp zu basteln um zu schauen ob sich eure Idee auch in die Tat umsetzen lässt. Und das am Besten bevor ihr alle Materialien kauft, sodass ihr nichts besorgt, dass ihr am Ende doch nicht verwenden könnt.


Wenn es dann ans Basteln geht, scheut euch nicht Hilfe anzunehmen. Es macht viel mehr Spaß und geht schneller von der Hand, wenn ihr gemeinsam mit Freunden und Freundinnen bastelt. Es gibt außerdem Alternativen zu DIY, die trotzdem für den individuellen Charakter eurer Vintage-Hochzeit sorgen. Eine ist das Kaufen von gebrauchter selbstgebastelter Hochzeitsdekoration oder das Ausleihen. Aber auch das Zurückgreifen auf individualisierbare Produkte, besonderes bei der Papeterie, ist eine Alternative zum kompletten Selberbasteln.


Materialien für eure DIY-Vintaghochzeit

Das Thema Vintage ist sehr gut für DIY geeignet. Ihr könnt aus vielen verschiedenen Materialien wählen, die oftmals wenig oder sogar gar nichts kosten. Dazu zählen zum Beispiel alte Bücher, alte Fenster, Holzleitern oder Einmachgläser, welche verziert als Vasen oder Kerzenglas zum Einsatz kommen. Omas Haushalt ist häufig ebenfalls eine gute Fundgrube für Dekorationselemente. Oftmals ahnt ihr gar nicht, welche Schätze sich dort auf dem Dachboden oder im Keller verbergen, die ihr gut in die Hochzeitsdekoration integrieren könnt. Ansonsten ist auch der Flohmarkt sehr gut geeignet, um Bastelmaterialien, wie alte Spitze oder Dekorationselemente günstig zu erstehen. Wichtig ist hierbei für euch immer euer Hochzeits-Konzept im Hinterkopf zu haben, sodass ihr Fehlkäufe vermeidet und am Ende alles ein stimmiges Gesamtbild ergibt.

Zur Autorin:

Steffi von Steffi’s Hochzeitsblog legt ihren Fokus vor allem auf DIY-Hochzeiten und somit auch auf die Liebe zum Detail. Dabei stellt sie nicht nur ausgewählte Dienstleister und Locations aus der Region Sachsen vor, sondern bietet Braupaaren auch viele Tipps und DIY-Ideen. Auch hilft sie dadurch bei der Planung und Inspiration, die so viele Brautpaare suchen. Also lasst euch von Steffi und ihren Tipps inspirieren und schaut bei ihr vorbei.  


Fotografie: Blickwerke Fotografie



BeWooden - Constanze Diekmann
Constanze Diekmann
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